"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

16.12.2021
Liebe Tierfreundinnen, liebe Tierfreunde,
Eigentlich dachten wir, dass das Jahr rum ist und wir alles erledigt haben, was zu erledigen war. Das neue Gehege in Orosháza…fertig. Die großen Umbau- und Renovierungsarbeiten in Kiskunfélegyháza…abgeschlossen. Nun kurz durchatmen bis zum nächsten Jahr. Aber es kommt ja eigentlich immer anders, als man so denkt…

Aus Kiskunfélegyháza erreichte uns ein Notruf: „Wir haben jetzt noch 106 Hunde im Tierheim (was bereits deutlich zu viel ist…dazu kommen noch diverse Hunde, die auf das ganze Tierheim-Team verteilt sind). Heute hat Dia wieder 4 Hunde ins Tierheim gebracht.

Einer von den Neuen, ein alter Schäferhund

 

Morgen wird ein neuer Staff dazu kommen (und damit ein weiterer Dauergast frown…ist bereits eingezogen).

Dia weiß noch von 10 Hunden, die auf einen Platz im Tierheim warten (wenn sie zu lange warten müssen, besteht die Gefahr, dass sie „anderweitig“ entsorgt werden) - und dann kommt noch Silvester.

Die Pflegestellen sind alle dicht. Edit (eine Mitarbeiterin des Tierheims) hat kürzlich drei Hunde von einer 76 Jahre alten Dame übernommen, die leider verstorben ist. Und zu allem Übel versuchen wir auch noch 9!!! sehr runter gekommene Herdenschutzhunde von einem geistig behinderten (und überhaupt nicht netten) Mann zu bekommen, der die Hunde sehr schlecht hält. Der Mann hält sie an Ketten, ohne Hundehütten, einfach an den Traktor oder andere Gegenstände gebunden. Die Hunde bekommen nur 2x in der Woche Futter. Eine tierliebe Frau geht heimlich im Dunkeln zu den Hunden und füttert sie zu. Bei Era und Barbi (auch Tierheim-Mitarbeiterinnen) leben auch schon Hunde. Wir haben keinen Platz mehr, aber wir brauchen Platz für die Hunde.“

Also haben sich Kata (unsere Übersetzerin für Kiskunfélegyháza) und Dia aufgemacht und nach Lösungen gesucht. Dabei sind sie auf mobile Gehege gestoßen.

Diese Gehege mit Boden kosten pro Stück ungefähr 1500 €. Dazu kommt noch der Aufbau. Zwei bis drei Gehege könnten im Tierheim aufgebaut werden. Also kommen wir auf eine Endsumme von ca. 5000 €, die wir für die mobilen Gehege benötigen. Das ist eine Summe, die nicht mal eben aus der Portokasse zu bezahlen ist.

Wir würden dem Tierheim gerne beistehen und benötigen dazu Ihre Hilfe!

Wenn Sie den Hunden in Kiskunfélegyháza helfen möchten, die auf einen rettenden Platz im Tierheim warten, dann unterstützen Sie bitte unser Projekt „Not-Gehege für Kiskunfélegyháza“.

Unsere Kontonummer finden Sie auf der rechten Seite der Homepage.

Wir bedanken uns für jede Unterstützung - egal, ob Sie 5 oder 50 € übrighaben.

Herzliche Grüße sendet Ihnen Ihr Pusztahunde-Team

 
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