"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

Barnabás - jetzt Emil

Titel: Rufname Emil
neue Fotos + Update
Rasse: Puli Mischling
Geschlecht: Rüde
geboren: ca. 02/2018
Farbe: schwarz
Schulterhöhe: ca. 45 cm
kastriert: ja
Aufenthaltsort: Tierpension Norddeutschland
Aufnahmedatum: 21.11.2019
Tierheim-Nr: 1462
Beschreibung:

 

Update

Am 19.04.2021 wird hat Emil einen Termin bei einer Physiotherapeutin.

Emil zeigt sich von seiner besten Seite, seit er wieder in der Tierpension lebt. Er ist nur freundlich und gut gelaunt. Vielleicht braucht er mindestens einen Gesellschaftshund. Er ist außerordentlich gelehrig und gehorsam.

Emil, in Ungarn noch Barnabas, kam als Streuner aus einem Vorort von Kiskunfélegyháza ins Tierheim. Wie er zum Streuner wurde, ist leider nicht bekannt.

Bekannt jedoch ist, dass  Emil in einem sehr verwahrlosten Zustand in das Tierheim kam. Sein gesamtes Fell war verfilzt und wog mehrere Kilogramm. Nach einer Schur kam ein wunderhübscher Junge zum Vorschein.

Emil war die ersten Tage etwas verstört und mürrisch. Jedoch zeigte er nach kurzer Zeit seine freundliche Seite.  Er ist verschmust, menschenbezogen und ein lebendiger und aktiver Junghund....wenn er will.... Es gibt aber auch noch eine 2. Seite von Emil, denn er setzt gerne seinen Kopf durch. Und wenn er dann nicht erreicht, was er will, zeigt er mit Knurren und möglicherweise auch Schnappen an, dass es am liebsten nach seinem Kopf gehen sollte. An dieser Stelle erfordert es sehr konsequente Menschen, die ihm - natürlich völlig gewaltfrei - klar machen, dass nicht er sagt, wo es langgeht. 

Emil durfte vor einiger Zeit nach Deutschland in eine Hundepension reisen, um seine Vermittlungschancen zu erhöhen. Er fand von dort aus schnell eine Familie. Leider ist er nach 5 Wochen am 25.06.2020 wieder zurück in die Pension gekommen. Er hatte ein Problem mit seinen Leuten, die Ihm keine Grenzen gezeigt haben, und die er dann massiv anknurrte. Leider hat er dieses Verhalten auch bei den nächsten Interessenten gezeigt. Hier in der Pension und bei vielen Spaziergängen gab es keinerlei Probleme, da Emil dort klar gemacht wird, dass er nicht das Sagen hat.

Wir haben hier in der Tierpension getestet, wie Emil sich mit Katzen versteht... war kein Problem! So vorsichtig und sanft wie er an der Katze geschnuppert hat und ihr dann vorsichtig über das Fell geleckt hat, das hätte man nicht für möglich gehalten, denn bei uns Menschen ist er eher grobmotorisch, wenn er mit uns spielen möchte. In seinem vorübergehenden Zuhause war es mit der Katzenversteherei zu Ende. Aber vielleicht ist auch das eine Sache von "Grenzen setzten" und Emil klar machen, wer zur Familie gehört.

Aber als wäre das alles nicht schon schwierig genug, gibt es auch noch gesundheitliche Probleme. Wobei, krank ist Emil nicht, aber durch einen zurückliegenden Bandscheibenvorfall konnte Emil eine Zeitlang den Kot nicht normal in gehockter Position absetzen, da ihm dies Schmerzen bereitete. Daher hat sich Emil angewöhnt, den Kot einfach im Laufen fallen zu lassen. Körperlich kann er sich längst wieder schmerzfrei hinhocken, aber der Impuls dazu fehlt ihm. Durch Training kann man ihn unter Umständen aber wieder daran gewöhnen. Allerdings müsste man bis dahin in Kauf nehmen, oft Kot wegmachen zu müssen. Und das ist eigentlich auch Emils Hauptproblem bei einer Vermittlung...denn wer möchte das schon???Windeln sind für Emil nicht wirklich eine Option, denn er mag es nicht, sich am Popo reinigen zu lassen. 

Obwohl wir sonst nie in Draußenhaltung vermitteln, sehen wir deshalb bei Emil fast keine andere Chance. Natürlich muss Emil einen gut geschützten Platz bekommen, ein Gartenhäuschen oder eine gut isolierte Hütte, ein Nebengebäude vielleicht, in dem er gegen Wind und Wetter geschützt ist. Auch guter Kontakt zu seinen Menschen muss natürlich gewährleistet sein. Wir vermitteln Emil NICHT in einen Zwinger oder gar an die Kette!!! oder auf ein einsames Grundstück, wo nie jemand vorbei kommt. Emil soll, trotz allem, ein Teil einer Familie werden. Wenn Sie nicht empfindlich sind, können Sie Emil natürlich gerne mit rein nehmen und die Stubenreinheit nach und nach trainieren.

Training und Kopfarbeit sind bei Emil ein ganz wichtiger Punkt, eine Unterstützung durch einen qualifizierten Hundetrainer ist sicher eine gute Sache. Da wir wissen, was das an Kosten mit sich bringt, werden wir nach Absprache die Begleitung durch einen guten Hundetrainer finanziell unterstützen.

Sollten Sie der eine, ganz besondere Mensch sein, der einem Hund wie Emil eine  Chance geben möchte, dann nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf. Gerne können wir auch einen Besuchstermin für Emil ausmachen.

Emil wurde am 17.12.2019 negativ auf Herzwürmer getestet.

 

Video:
Video_2:
Vermittlung: Angelika Winzer
Telefon: 04641-2720

Unser Sorgenkind Emil war von der Tierpension aus beim Tierarzt. Er wartet ja leider immer noch auf sein endgültiges Zuhause, was der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen entspricht.

Bei Emil mussten alle Impfungen erneuert werden und außerdem wurde ein großes Blutbild inklusive T4-Wert veranlasst. Emil trinkt recht viel, daher wollten wir einmal abklären, ob organisch alles soweit in Ordnung ist.

Die kleine Shirley ist ja leider auch wieder zurück gekommen und war ebenfalls beim Tierarzt. Sie brauchte eine neue Tollwutimpfung und hatte aus ihrem kurzen Ausflug in ein Zuhause eine kleine Bissverletzung, die versorgt wurde und nun noch mit einer Salbe behandelt wird.

Wenn Sie unsere beiden Pechvögel Emil und Shirley mit einer Patenschaft oder einer einmaligen Spende unterstützen möchten, dann freuen wir uns sehr über jede Hilfe.

Auch unsere beiden besonderen Schätze Emil und Shirley haben eine ganz tolle und großzügige Spende erhalten und sind versorgt. Ganz herzlichen Dank dafür!

Emil bedankt sich für die Übernahme einer Futterpatenschaft bei Margarete H.


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