"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

Zuhause gefunden

Bernard - jetzt Balu

Lieber Bernard oder besser Balu wie du jetzt genannt wirst:

als ich für dich deine Menschen gefunden hatte freuten wir , und auch das ungarische Team sich so sehr. Es kamen aber auch kleine Zweifel auf , ob du dich in der neuen Familie, die aus mehreren Generationen und vielen verschiedenen Tieren besteht, einfügen könntest. Speziell mit Katzen warst du sehr ungestüm und wild. Doch ich habe inzwischen gehört, dass du und die Katze gemeinsame Sache macht, wenn es darum geht Fisch der zum Auftauen extra unerreichbar für dich gelegt wird zu erhaschen. Du erschnüffelst wo er liegt, die Katze springt empor und schubst ihn runter, und dann wird er zusammen, Nase an Nase, verspeist. Ein echtes Team. Aber lesen wir doch einmal, was dein Familie zu sagen hat:

Balu, Familienzuwachs in Schwefe

Balu war, als er nachts hier landete, wie ein Wirbelwind: Er raste ständig durch sein neues zuhause, wusste gar nicht, wo er zuerst hin wollte und wo er zuletzt gewesen war. Er ließ sich nicht ansatzweise davon überzeugen, sein Körbchen als Ruheplatz zu nutzen. Wahrscheinlich wusste er gar nicht, wofür das überhaupt gut ist.

Zu einer erhöhten Pulsfrequenz hat sicherlich auch beigetragen, dass er „getauft“ wurde. Da er wie ein Iltis gestunken hat, musste er sich einer Dusche unterziehen, nach der wir hinterher alle nass waren. Und dann waren da die vielen Menschen: große, kleine, junge alte und die zahlreichen anderen Vierbeiner, die ihn beäugten: Hunde, Katzen und Hasen.

Aber über die vielen Mitbewohner ist Balu dann auch langsam „gelandet“: Ob zwei- oder vierbeinig, Balu hätte sie alle am liebsten umarmt und geherzt. Er machte es auf seine Art, in dem er alle ab schlabberte und mit ihnen schmusen wollte. Und da es neben Frauchen, Herrchen die Kinder und noch mehr Enkelkinder sowie einige andere Haustiere gab, denen  er seine Liebe zeigen wollte, war er dann doch etwas erschöpft und ist (wahrscheinlich unbeabsichtigt) eingeschlafen.

Mittlerweile ist er ruhiger geworden, liegt gerne in seinem Körbchen und hat auch keine Angst mehr, dass man ihn alleine lässt. Insbesondere am Feierabend liegt er Arm in Pfote mit dem Enkelkind auf dem Sofa und schläft. Das Hundefutter hat er anfangs ignoriert und frisst es mittlerweile gerne. Um es nach der Verdauung zu entsorgen, läuft er (frei) im Feld herum, muss allerdings noch lernen, mit seiner Energie richtig umzugehen, da er sich beim Rennen schon mal überschlägt, was er selber wohl ganz spaßig findet.

Balu ist ein liebenswerter Dickschädel, der langsam  dazu lernt und sich bemüht, zu gehorchen. Wir können nicht mehr ohne ihn, er nicht mehr ohne die Großfamilie. Es liegt ein guter und schöner gemeinsamer Weg vor uns.

 

Und für diesem gemeinsamen Weg drücken wir alle fest die Pfoten und sagen : weiter so. Ich /wir hoffen euch noch ein ganzes Stück begleiten zu dürfen.

Carola und das Pusztahunde - Team

 
Template by i-cons.ch / namibia-forum.ch
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.